Beschreibung:
Ohnmacht - Hoffnung - Verzweiflung - Enttäuschung - Hilflosigkeit
Diagnose: Prostatakrebs.
Wenn das Leben neu geschrieben wird.
Über Medizin, Mut und Menschlichkeit.
Ich bin hier. Und unterwegs. Im Leben.
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Was bleibt, wenn das Wort Krebs ins Leben tritt?
Eine Diagnose verändert nicht nur den Körper, sondern den Blick auf das Leben selbst. In „Ohnhoffverzweifenttäuschlosigkeit\\\" protokolliert der Autor mit leiser Ironie, klarem Blick und überraschender Zärtlichkeit eine Zeit zwischen Medizin und Menschlichkeit.
Aus Klinikfluren, Gesprächen, PET-CT-Befunden und stillen Momenten entsteht ein literarisches Journal über das Weiterleben: über Mut an schlechten Tagen und Dankbarkeit an guten. Über Ohnmacht, Hoffnung, Verzweiflung, Enttäuschung, Hilflosigkeit - und die leisen Kräfte, die tragen, wenn scheinbar nichts mehr trägt.
Dieses Buch ist kein Ratgeber. Kein Heldenepos. Es ist die präzise Vermessung eines Alltags, der aus den Fugen geraten ist - und sich doch immer wieder neu zusammensetzt. Der Autor schreibt über Therapien, Irrwege, Umwege und richtige Wege. Über Humor, der entkrampft. Über Freundlichkeit, die wärmt. Über Medizin, die staunen lässt. Und über das Licht, das selbst in Bruchstellen aufscheint.
Als der Tagebuchblog - der diesem Buch als Grundlage dient - nach über 180 Kapiteln leiser wird, beginnt etwas Neues: ein Leben, das weitergeht. Schrittweise. Nicht trotz der Krankheit, sondern mit ihr - und über sie hinaus.
Ein Buch über das Menschsein im Ausnahmezustand. Über Medizin. Mut. Mitgefühl. Und über die leise Erkenntnis: dass Hoffnung nicht laut sein muss, um zu tragen.