Beschreibung:
Zwanzig Jahre nach der Flucht seiner Familie aus dem
Kongo kehrt Jules Tanner an den Ort seiner Kindheit in
der ehemaligen belgischen Kolonie in Afrika zurück –
nicht aus Nostalgie, sondern um die Beschlagnahmung
der Häuser seiner Eltern durch das Regime von Diktator
Mobutu zu verhindern. Der junge Schweizer Lehrer
riskiert viel, um die familiären Besitzansprüche zu
verteidigen, die auf das alte koloniale Rechtssystem
zurückgehen. Als ihm Zweifel an der Richtigkeit seines
Vorgehens kommen, gerät er in einen Loyalitätskonflikt
mit seinen Eltern. Ein autofiktionaler Roman mit wenig
bekannten historischen Fakten rund um die Evakuierung
von über eintausend Europäern aus der Hafenstadt
Matadi im Juli 1960.